Dez 232018
 

Ende einer Ära

Ein erstes Opfer vom BREXIT ! – Nach über 35 Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat Ferechi International Limited die Zweigstelle Deutschland geschlossen.

Selbst in 2018, unserem letzten Geschäftsjahr, hatten wir eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen. 
Dafür sagen wir DANKE, an alle unsere Kunden, die uns jahrzehntelange Kundentreue bewiesen haben.

Die Kosmetikprodukte von Ferechi können im Kosmetikstübchen Silke Diehl, Lauterbacher Str. 24, 63688 Gedern gekauft/nachbestellt werden.
Telefonische Bestellung unter 06045-4627

Produkte für Nagelstudios und gewerbliche Kunden sind hier NICHT erhältlich.

Weitere Anfragen bitte per Email an info(at)ferechi.de

Nov 162010
 

In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 500.000 Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Etwa zwei Drittel wissen aber nichts von ihrer Erkrankung, weil die chronische Hepatitis C über viele Jahre schleichend mit milder Symptomatik wie Müdigkeit und unspezifische Oberbauchbeschwerden verläuft. Das ist fatal: Denn die Betroffenen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Leberzirrhose zu entwickeln, die wiederum die Gefahr für Leberkrebs drastisch steigert.

Hepatitis C kann nur über infiziertes Blut übertragen werden. Eine Infektion ist also überall möglich, wo jemand mit Blut, getrocknetem Blut oder auch mit Medikamenten, die aus Blut hergestellt wurden, in Berührung kommt. Die Ansteckung kann über Wunden oder Schleimhautrisse passieren oder indem die Viren mit einem infiziertem Gegenstand zum Beispiel beim Piercing, Tätowieren oder bei der Akupunktur in die Blutbahn eingetragen werden. Eine Infektion ist zudem über unzureichend gereinigte medizinische Geräte sowie über Gegenstände des täglichen Gebrauchs möglich, wie zum Beispiel Nagelscheren, Nagelfeilen, Rasierapparate oder Zahnbürsten, wenn diese mit infiziertem Blut in Kontakt waren.

Falsches Vorurteil:
Ein Grund für die hohe Dunkelziffer bei Hepatitis C ist neben der anfänglich geringen Symptomatik auch ein Vorurteil: „Lebererkrankungen werden immer noch meist mit Alkohol verbunden“, sagt Prof. Michael Peter Manns von der Medizinischen Hochschule Hannover. Doch inzwischen sind Viruserkrankungen viel häufiger die Ursache für Schädigungen der Leber als Alkohol. Aus diesem Grund gilt: Werden bei einem Routine-Bluttest erhöhte Leberwerte festgestellt, sollte unbedingt eine mögliche Hepatitis-Erkrankung abgeklärt werden. Dies geschieht in der Praxis immer noch viel zu selten.
Bestätigt sich der Verdacht auf eine chronische Hepatitis C, kann mit modernen bildgebenden Verfahren festgestellt werden, ob sich bereits eine Leberzirrhose oder Leberkrebs gebildet haben.
Dazu wird die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) genutzt. Bei der strahlenfreien und schonenden MRT werden mit einem Magnetfeld Schnittbilder von der Leber erstellt, auf denen mit Hilfe von organspezifischen Kontrastmitteln bereits kleinste Tumore zuverlässig diagnostiziert werden können. Frühzeitig entdeckt, besteht die Chance, den Tumor operativ zu entfernen und die Funktion der Leber zu erhalten.

Fazit für Nagelstudios:

Auch in Nagelstudios unbedingt auf Sterilität achten und besonderes Augenmerk auf Werkzeuge wie Feilen und Fräser werfen. Da immer wieder Krankheitserreger durch kleinste Verletzungen beim Feilen oder Fräsen an diese Werkzeuge kommen. Am besten die Feilen dem jeweiligen Kunden fest zuordnen. Das heißt jeder Kunde bekommt sein eigenes Set, welches im Nagelstudio deponiert wird. Damit ist eine Übertragung von Kunde zu Kunde unmöglich. Das obige gilt auch für die Schleifkappen, die pro Kunde gewechselt werden sollten. Die Metallfräser immer gründlich sterilisieren. Am besten im Autoklave, wenn die Fräser dazu geeignet sind.
Zum Schluss noch der Hinweis: Auch ohne kleine Verletzungen bei der Nagelmodellage können Krankheitserreger übertragen werden (Pilze, Bakterien). Deshalb die Feilen mit Desinfektionsmittel absprühen, damit nicht im Kundenset ein Dauerkrankheitserreger-Depot entsteht.

Fazit für die Kunden von Nagelstudios:

Vermeiden Sie Nagelstudios, in denen Sie den Arbeitsplatz während der Modellage wechseln sollen. Häufig vorzufinden in größeren Nailsalons, wo jeder Mitarbeiter nur gewisse Tätigkeiten beherrscht und der Kunde immer zum nächsten „Spezialisten“ weiterrutscht. Hier ist die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern zigfach höher.
Vermeiden Sie auch Nagelstudios, wo vor der Nagelmodellage Sie nicht zum Hände waschen aufgefordert werden. Gehen Sie mal davon aus, dass dann in diesem Nagelstudio das Hygienebewusstsein sehr gering ist.